http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,469337,00.html
Aus dem tschechischen Atomkraftwerk Temelin sind am Montagabend 2000 Liter radioaktives Wasser ausgelaufen.
Nun fragen wir uns, wo ist es hingelaufen? In einen Fluss, in einen See oder einfach nur so im Boden versickert ?
Ferner fragen wir uns, was radioaktives Wasser ist.
Bei der Wahl des Titels bediente sich der Redakteur dem Stilmittel der "Übertreibung" um den Leser zu locken, wie es in seriösen Publikation wie z.B Bild oder tz vorgemacht wird. Am Ende des eigentlichen Artikels wird dann klar gestellt, daß das Wasser in einem Auffangbecken gelaufen ist, also nicht wirklich die Anlage verlassen hat. Hauptsache ersteinmal Panik schieben!
Nun zum wissenschaftlichen Fauxpas: "radioaktives Wasser".
Gemeint ist natürlich "radiaktiv kontaminiertes Wasser", ein Fehler der zeigt, daß dem Redakteur Grundkenntnisse in Physik fehlen. Schön für ihn, daß er einen Job gefunden hat.
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