http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,470359,00.html
Wieder einmal verweist Spiegel-Online daß sie nicht rechnen können. Spiegel berichtet, dass Monsterwellen nicht einmal selten sind, sondern auf den Weltmeeren beinahe täglich vorkommen.
Die Authoren der - nur Spiegel vorliegenden - Studie beobachteten weltweit zwei bis drei Extremwellen pro Woche.
Rechnen wir mal nach: Zwei bis drei Wellen pro Woche ergibt alle 2,3 bis 3,5 Tage eine Welle - das ist nicht beinahe täglich! Vielleicht versteht der Redakteur den Unterschied, wenn man sein Gehalt durch 2,3 bzw 3,5 teilt.
Weiter mir nicht nachvollziehbar ist, inwieweit Wind Einluß auf die Lebensdauer haben soll:
Uns wird erklärt, daß die Kaventsmänner sich erheben, wenn eine hohe Woge eine zweite von ähnlicher Wellenlänge einholt und sich mit ihr zu einem Brecher vereint. Das düngt mir einleuchtend.
Trotzdem hat das Fachblatt "Natural Hazards and Earth System Sciences" (Band 7, Seite 123, 2007) gezeigt, dass heftiger Wind die Lebensdauer einer Monsterwelle erheblich verlängern kann. Wahrscheinlicher ist, daß es sich nicht um ein Fachblatt handelt oder Redakteur den Artikel nicht verstanden hat; denn der Sturm hält sicher nicht die überholende Welle just in dem Moment an, in dem sie die andere überlagert hat.
BTW: Was sind eigentlich die Einstellungskriterien bei Spiegelonline?
Den IQ einer toten Amöbe ?
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