http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,481086,00.html
In den USA will man festgestellt haben, dass der Einsatz von "Neuen Medien" (Ich liebe dieses Wort.) in der Schule nicht zu besseren Note der Schueler fuehrt.
Ein gewisser Lawson stellt die These auf:
Die digitalen Lernprogramme hätten sich als nutzlos erwiesen, schlimmer noch: als schädlich
Wie jeder Germanistikstudent lernt (also nicht Spiegelredakteure), kann man ein These nicht einfach so stehen lassen, es bedarf Argumente. Also erwartet der Leser im folgenden, etwas, was diese These untermauert und er findet:
Die Teenager nutzen ihre Schulcomputer nicht, um Mathe zu pauken oder mit Lehrern zu kommunizieren. Sie hacken sich stattdessen auf den Seiten regionaler Unternehmen ein und laden Pornos aus dem Internet auf ihre Rechner.
Schlimm, nur in wie weit ist da die Lernsoftware zu beschuldigen ?
Nun da draengen sich dem Leser zwei moegliche Schlussfolgerungen auf:
1) Der folgende Satz bezieht sich gar nicht auf die These; es werden also die Grundlagen der Eroerterung missachtet und eine These wird so im Raum stehen gelassen.
2) Der Author offennbarte uns mal wieder die der Spiegelredaktion anlastenden Probleme mit der deutschen Semantik.
Wie auch immer: Auch der Einsatz von "Neuen Medien" (Internet), erhoeht nicht die Qualitaet des Spiegels.
Dienstag, 8. Mai 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen